ERAfrica - Developing African-European Joint Collaboration for Science and Technology

Die Intensivierung und Koordinierung der forschungspolitischen Zusammenarbeit zwischen der EU und Afrika war eines der Hauptziele des ERA.NET mit Afrika (ERAfrica), das von der EU-Kommission im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms ab Dezember 2010 für die Dauer von drei Jahren gefördert wurde.

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Im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung trägt Deutschland nachhaltig dazu bei, seine Rolle als wichtiger Kooperationspartner in der weltweiten Bekämpfung globaler Herausforderungen zu stärken und sich als Partner zukünftiger neuer Wissenschafts- und Wissenszentren in Entwicklungsländern zu etablieren. Ein weiteres Ziel von ERAfrica - dem ersten ERA.NET mit afrikanischer Beteiligung - war, neben dem Aufbau eines angemessenen Rahmens für die strategische Kooperation, die langfristige Entwicklung gemeinsamer Instrumente der Forschungsförderung in der bilateralen/multilateralen Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika, wie zum Beispiel die Vorbereitung und Durchführung gemeinsamer Bekanntmachungen sowie die Stärkung der Forschungskapazitäten Afrikas.

Das ERA.NET mit Afrika, an dem sich im Auftrag des BMBF das Internationale Büro gemeinsam mit weiteren 11 europäischen und afrikanischen Partnern beteiligte, wurde mit rund 2 Mio. Euro im 7. EU-FRP gefördert. Beteiligt waren Ministerien und Organisationen der Forschungsförderung aus zwölf Ländern, davon sieben EU-Staaten (Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Österreich, Portugal, Spanien), drei afrikanischen Staaten (Ägypten, Kenia, Südafrika) sowie Schweiz und Türkei.

Partner

Projektstruktur

Die Aufgaben des ERAfrica-Projekts waren in fünf Arbeitspakete (AP) eingeteilt, deren Bearbeitung sich über die gesamte Laufzeit des Projekts erstreckte und die von jeweils unterschiedlichen Projektpartnern koordiniert wurden:

  • AP 1: Erarbeitung von Analysen, Monitoring- und Reviewaktivitäten im Bereich Wissenschaft und Technologie in Europa und Afrika (Leiter AP: TEM, Finnland)
  • AP 2: Förderung des Informationsaustausches zwischen Europa und Afrika, Mobili­sierung weiterer Projektpartner (Leiter AP: DST, Südafrika)
  • AP 3: Erarbeitung einer Strategie für gemeinsame Förderaktivitäten (Leiter AP: MHESR, Ägypten)
  • AP 4: Umsetzung und Evaluierung gemeinsamer Aktivitäten (Leiter AP: DLR Project Management Agency, Deutschland)
  • AP 5: Projektorganisation und -management (Leiter AP: IRD, Frankreich)