Internationale Förderinitiative PRIMA

Im Jahr 2018 ist die internationale Förderinitiative PRIMA (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area) angelaufen, die das Ziel verfolgt, durch Forschung und Innovation die Herausforderungen des Mittelmeerraums in Bezug auf Agrar- und Ernährungssysteme und Wassermangel wirksam zu bewältigen.

Logo der PRIMA-Initiative: stilisierte Darstellung einer Getreideähre vor einer Sonne über dem Meer

© Fundación PRIMA

An PRIMA, einer Maßnahme nach Art. 185 AEUV, beteiligen sich insgesamt 19 Länder Europas und des südlichen und östlichen Mittelmeerraums sowie die Europäische Kommission. Zu den teilnehmenden Ländern zählen elf EU-Mitgliedstaaten (Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Luxemburg, Malta, Portugal, Slowenien, Spanien, Zypern) sowie acht Mittelmeer-Partnerländer (Algerien, Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Marokko, Tunesien, Türkei).

Auf Grundlage einer strategische Forschungs- und Innovationsagenda werden jährliche Ausschreibungen in den Schwerpunktthemen „Wassermanagement“, „Landwirtschaftssysteme“ und „Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft“ durchgeführt. Ausführliche Informationen zu den Themen und der Organisationsstruktur erhalten Sie auf der PRIMA Website.

Das Gesamtbudget für PRIMA beläuft sich auf knapp 500 Mio. € für die Laufzeit von 10 Jahren, wobei die Europäische Kommission 220 Mio. € (aus Horizont 2020) und die 19 teilnehmenden Länder insgesamt 274 Mio. € beitragen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird sich mit 20 Mio. € über die gesamte Laufzeit des Projektes von 10 Jahren beteiligen. Für Wissenschaftler/innen aus Deutschland bietet das Programm Fördermöglichkeiten in allen drei vorgenannten Themenbereichen.

Das Internationale Büro beim DLR Projektträger ist vom BMBF mit der Umsetzung Förderprogramms beauftragt. Ihre fachlichen und administrativen Ansprechpartner/innen für PRIMA finden Sie in der Kontaktbox rechts.

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Deutsche Förderbekanntmachung zu PRIMA

Um deutschen Antragstellenden eine rechtliche Grundlage für die Förderung zu geben, wurde am 9. Februar 2018 eine nationale Förderbekanntmachung zu PRIMA veröffentlicht, die Informationen zum rechtlichen Rahmen und den förderfähigen Ausgaben/Kosten bereitstellt. Sie ist für die gesamte Laufzeit des Programms angelegt.

Im verlinkten Dokument finden Sie wichtige Hinweise für deutsche Antragsteller mit Relevanz für die Erstellung der Projektskizzen.

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Ergebnisse aus bisherigen Arbeitsprogrammen

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Politischer Rahmen

Die PRIMA Initiative besteht aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, den assoziierten Ländern des Horizonts 2020 und den Mittelmeer-Partnerländern auf gleichberechtigter Basis (Miteigentümerschaft, Kofinanzierung und Kofinanzierung) unter Beteiligung der Europäischen Kommission im Rahmen von Art. 185 AEUV. Die rechtliche Grundlage für die PRIMA Initiative stellt der PRIMA Basic Act dar.

Maßnahmen nach Art. 185 AEUV (vormals Art. 169 EGV) sollen eine langfristige Beteiligung der Gemeinschaft an gemeinsamen Programmen mehrerer Mitgliedstaaten begründen. Beteiligte Mitgliedstaaten beschließen dabei, ein einziges gemeinsames Förderprogramm aufzulegen und dies zusammen zu finanzieren.

Rechtlicher Träger der PRIMA Initiative ist die PRIMA Stiftung. Die Stiftung ist eine gemeinnützige Organisation mit öffentlichem Charakter, die nach spanischem Privatrecht gegründet wurde. Die PRIMA-Stiftung ist für alle verwaltungstechnischen, administrativen, unterstützenden, überwachenden und überwachenden Tätigkeiten verantwortlich, die zur Durchführung des PRIMA-Programms erforderlich sind. Der Sitz dieser Stiftung ist Barcelona, Spanien.

Unter dem folgenden Link erhalten Sie weitere Informationen zur Steuerung der PRIMA Initiative.

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