ACCESS4EU:NZ

Das ACCESS4EU:NZ-Projekt trug bestehende Möglichkeiten der Beteiligung europäischer Wissenschaftler an neuseeländischen Forschungsförderprogrammen zusammen und erhöhte deren Sichtbarkeit. Das Projekt zielte zudem darauf ab, bestehende Hindernisse für die Beteiligung europäischer Forscher an neuseeländischen Programmen zu identifizieren und an deren Abbau mitzuwirken. Dazu leitete es aus seinen Analysen Empfehlungen für die politischen Entscheidungsträger auf beiden Seiten ab.

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Überblick

Projekttitel: Opportunities for access of European Researchers to the New Zealand Research System
Gefördert durch EU: Grant agreement no.: 244463
Projektstart: 01. Januar 2010
Dauer: 36 Monate 
Projektkoordinator: Professor Martin Holland; University of Canterbury, UC (NCRE), New Zealand
Ansprechpartner im IB (DLR): Dr. Gerd Rücker / Frauke Lindert

Partner

  • University of Canterbury, UC (NCRE), New Zealand
  • Royal Society of New Zealand, RSNZ, New Zealand
  • Internationales Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Projektträger beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (IB), Germany
  • Sigma Orionis, SIGMA,

Ziele

Die übergeordneten Ziele des ACCESS4EU:NZ Projektes sind:

  • Erhöhung der Aufmerksamkeit europäischer Forscher und Forschungsorganisationen auf Möglichkeiten der Beteiligung an neuseeländischen Förderprogrammen.
  • Erarbeitung der Grundlage und Rahmenbedingungen für gemeinsame Projektentwicklungen, die neue Möglichkeiten für Kooperationen eröffnen und verbesserte Instrumente für nachhaltige Kooperationen bereitstellen.
  • Förderung der Intensivierung des laufenden Politikdialogs zwischen der EU und Neuseeland durch die Identifizierung von gemeinsamen Forschungsschwerpunkten und einer gemeinsamen Forschungsagenda.

 

Alle Projektaktivitäten sind in 5 Arbeitspakete (WP) gegliedert:

WP1 – “Mapping of access and opportunities for European Researchers”

  • Bestandsaufnahme der neuseeländischen Förderprogramme, die für Forscher aus den EU Staaten offen sind oder geöffnet werden könnten
  • Zusammenstellen und Analyse der Zugangsbedingungen
  • Identifizierung des Leistungsvermögens sowie der Schwächen der neuseeländischen Forschungsförderung
  • Erfassung der Möglichkeiten und Rahmenbedingungen für die Förderung europäischer Forscher
  • Eruierung spezifischer Kosten für Forscher aus den EU Staaten, die sich um neuseeländische Förderprogrammen bemühen, z.B. Auditkosten, Steuern etc.

WP2 – “Dissemination of information on access and opportunities for European researchers in NZ´s research and innovation programmes”

  • Erstellung, Aktualisierung und Pflege einer ACCESS4EU:NZ homepage
  • Entwicklung eines standardisierten Trainingprogramms für europäische Multiplikatoren

WP3 – “Building EU – NZ researcher connections”

  • Eine Anzahl von thematischen Workshops in Europa soll intensive Diskussionen von europäischen und neuseeländischen Akteuren ermöglichen, um neue Kooperationen zu ermöglichen und neue Förderoptionen zu kreieren
  • Netzwerkveranstaltungen und „brokerage events“ werden durchgeführt

WP4 – “Monitoring and feedback”

  • Identifizierung von europäischen Wissenschaftlern, die bereits auf neuseeländische Programme zugreifen oder zugegriffen haben
  • Analyse der neuseeländischen Förderprogramme hinsichtlich Erfolgsraten von Europäern und der thematischen Ausrichtung
  • Qualitative Analyse der europäischen Beteiligung an neuseeländischen Programmen, um den Erfolg dieser Kooperationen aber auch Barrieren hierzu zu determinieren

WP5 – „Project Management“

  • Koordinierung aller Aktivitäten im ACCESS4EU:NZ- Projekt und Projektmanagement

 

Aktivitäten

  • 29.04.10: Die kick-off-Veranstaltung des Projektes wurde per web conference durchgeführt
  • Mai 2010: Offizieller Start der Förderdatenbank auf dem Webportal www.access4.eu und Öffnung der Projektseite: www.access4.eu/newzealand
  • 08.06.2010: Erstes Treffen aller Access4EU Koordinatoren zwecks Abstimmung der gemeinsamen Aktivitäten
  • 27.-29.09.2010: Infostand auf der ICT 2010 in Brüssel mit anschließendem “brokerage event“