Internationale Förderinitiative PRIMA

Im Jahr 2018 ist die internationale Förderinitiative PRIMA (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area) angelaufen, die das Ziel verfolgt, durch Forschung und Innovation die Herausforderungen des Mittelmeerraums in Bezug auf Agrar- und Ernährungssysteme und Wassermangel wirksam zu bewältigen.

Logo der PRIMA-Initiative: stilisierte Darstellung einer Getreideähre vor einer Sonne über dem Meer

© Fundación PRIMA

Aktuelles

5. jährlicher Arbeitsplan (2022) – Einreichfrist abgelaufen

Die 5. Ausschreibung der internationalen Förderinitiative PRIMA („Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area“) wurde im Janaur 2022 veröffentlicht. Die Einreichfrist für Projektvorschläge ist mittlerweile in beiden Sektionen der Ausschreibung abgelaufen.

Die Informationen der deutschen Infoveranstaltung zum 5. Call können Sie hier herunterladen.

Die Aufzeichnung der internationalen Infoveranstaltung zum 5. Call können Sie sich hier ansehen.

An PRIMA, einer Maßnahme nach Art. 185 AEUV, beteiligen sich insgesamt 19 Länder Europas und des südlichen und östlichen Mittelmeerraums sowie die Europäische Kommission. Zu den teilnehmenden Ländern zählen elf EU-Mitgliedstaaten (Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Luxemburg, Malta, Portugal, Slowenien, Spanien, Zypern) sowie acht Mittelmeer-Kooperationsländer (Algerien, Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Marokko, Tunesien, Türkei).

Auf Grundlage einer strategische Forschungs- und Innovationsagenda werden jährliche Ausschreibungen in den Schwerpunktthemen „Wassermanagement“, „Landwirtschaftssysteme“ und „Agro-Food-Wertschöpfungsketten“ durchgeführt. Zum ersten Mal wird 2022 zudem eine Coordination and Support Action ausgeschrieben. Mit dieser Ausschreibung soll die operative Einheit für das Management der WEFE (Wasser-Energie-Nahrung-Ökosysteme) Nexus Community of Practice geschaffen werden. Ausführliche Informationen zu den Themen und der Organisationsstruktur erhalten Sie auf der internationalen PRIMA Website.

Das Gesamtbudget für PRIMA beläuft sich auf knapp 500 Mio. € für die Laufzeit von 10 Jahren, wobei die Europäische Kommission 220 Mio. € (aus Horizont 2020) und die 19 teilnehmenden Länder insgesamt 274 Mio. € beitragen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird sich mit 20 Mio. € über die gesamte Laufzeit des Projektes von 10 Jahren beteiligen. Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland bietet das Programm Fördermöglichkeiten in allen vorgenannten Themenbereichen.

Das Internationale Büro beim DLR Projektträger war vom BMBF mit der Umsetzung der aus der Fördermaßnahme ausgewählten Projekte bis einschließlich Arbeitsplan 2020 zuständig.

Für die Umsetzung der Fördermaßnahme ab dem Arbeitsplan 2021 ist die Projektträgerschaft Ressourcen, Kreislaufwirtschaft, Geoforschung beim Projektträger Karlsruhe (PTKA) vom BMBF beauftragt. Die Ansprechpartnerin für PRIMA beim PTKA finden Sie in der Kontaktbox rechts.

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Deutsche Förderbekanntmachung zu PRIMA

Um deutschen Antragstellenden eine rechtliche Grundlage für die Förderung zu geben, wurde die nationale Förderbekanntmachung zu PRIMA aktualisiert. Sie stellt Informationen zum rechtlichen Rahmen und den förderfähigen Ausgaben/ Kosten bereit.

Im verlinkten Dokument finden Sie wichtige Hinweise für deutsche Antragstellerinnen und Antragsteller mit Relevanz für die Erstellung der Projektskizzen.

Zur Klärung häufig gestellter Fragen zur PRIMA Förderinitiative und den Sektionen 1 und 2 und den damit verbundenen Anforderungen für die Antragstellung finden Sie bitte hier unsere Antworten: PRIMA FAQ 

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Ergebnisse aus bisherigen Arbeitsprogrammen

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Projekte mit PRIMA-Label (PRIMA Sektion 3)

Im Rahmen von bilateralen BMBF-Bekanntmachungen mit Relevanz zur Förderinitiative PRIMA werden Projekte mit dem Co-Label von PRIMA gefördert.

Die entsprechenden Bekanntmachungen sind in der Sektion 3 der PRIMA-Arbeitspläne enthalten (sog. „Participating States Initiated Activities“, PSIA). Die Förderung dieser Projekte stellt einen „in-kind“-Beitrag Deutschlands zu PRIMA dar.

zu den Projekten

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Politischer Rahmen

Die PRIMA Initiative besteht aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, den assoziierten Ländern des EU-Forschungsrahmenprogramms Horizont 2020 und den Mittelmeer-Kooperationsländern auf gleichberechtigter Basis (Miteigentümerschaft, Kofinanzierung und Kofinanzierung) unter Beteiligung der Europäischen Kommission im Rahmen von Art. 185 AEUV. Die rechtliche Grundlage für die PRIMA Initiative stellt der PRIMA Basic Act dar.

Maßnahmen nach Art. 185 AEUV (vormals Art. 169 EGV) sollen eine langfristige Beteiligung der Gemeinschaft an gemeinsamen Programmen mehrerer Mitgliedstaaten begründen. Beteiligte Mitgliedstaaten beschließen dabei, ein einziges gemeinsames Förderprogramm aufzulegen und dies zusammen zu finanzieren.

Rechtlicher Träger der PRIMA Initiative ist die PRIMA Stiftung. Die Stiftung ist eine gemeinnützige Organisation mit öffentlichem Charakter, die nach spanischem Privatrecht gegründet wurde. Die PRIMA-Stiftung ist für alle verwaltungstechnischen, administrativen, unterstützenden, überwachenden und überwachenden Tätigkeiten verantwortlich, die zur Durchführung des PRIMA-Programms erforderlich sind. Der Sitz dieser Stiftung ist Barcelona, Spanien.

Unter dem folgenden Link erhalten Sie weitere Informationen zur Steuerung der PRIMA Initiative.

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Emblem der Europäischen Union

PRIMA ist eine Maßnahme nach Art. 185 AEUV, die im Rahmen des europäischen Rahmenprogramms für Forschung und Innovation "Horizont 2020" gefördert wird. Weitere Informationen finden Sie auf der internationalen PRIMA Website.