
Australien zählt zu den Industrieländern mit hohen wissenschaftlichen Standards. Das oberste forschungspolitische Ziel der australischen Regierung stellt die strategische Positionierung als High-Tech-Standort im asiatischen Raum dar. Die bildungspolitischen Bereiche, in denen die australische Regierung aktiv ist und Vorgaben entwickelt, betreffen in erster Linie den Berufsbildungs- und den Hochschulsektor. Die Zusammenarbeit mit Deutschland in Bildung und Forschung entwickelt sich außerordentlich positiv. So zählen z.B. australische Bewerber zu den erfolgreichsten Antragstellern auf ein Humboldt-Stipendium.
| Fördermöglichkeiten für Australien |
Die historisch begründet große Bedeutung der europäischen Dimension für die australische Bildungs- und Forschungslandschaft führte dazu, dass Australien 1994 als erstes Land ein Wissenschafts- und Technologieabkommen mit der Europäischen Union unterzeichnete. Die deutsch-australische institutionelle Zusammenarbeit geht auf ein Regierungsabkommen von 1974 zurück.
Die positive Entwicklung im Bildungsbereich wird auch durch ein Abkommen zwischen der AvH und dem Australian Research Council (ARC) über die Verleihung von Forschungspreisen auf Gegenseitigkeit gestärkt. Weitere aktive Abkommen (MoU) bestehen zwischen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Australian Research Council (ARC) sowie dem Australian National Health and Medical Research Council (NHMRC).
Im Zentrum der Zusammenarbeit sollen bilaterale Forschungskooperation zu den Bereichen
Ziel ist es, die Förderprogramme besser zu koordinieren und ein Informationsnetz aufzubauen. Gleichzeitig sollen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern durch bilaterale Sommerkurse und Workshops stärker gefördert werden.
Im April 2008 fand in Melbourne ein vom BMBF über das Internationale Büro kofinanzierter deutsch-australischer Workshop zum Thema "Nachhaltiges urbanes Wassermanagement" statt, an dem rd. 50 Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Industrie teilnahmen.
Laut Hochschulkompass der HRK (Stand Okt. 2008) existieren 228 Kooperationsabkommen zwischen deutschen und australischen Universitäten. Durch diese Partnerschaften wird vor allem das Problem der Studiengebühren in vielen Fällen durch Einzelvereinbarungen gemildert.
Seit 1998 gibt es ein Protokoll über die gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen auf Schul-, Berufsschul- und Hochschulebene das zwischen der KMK/ Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen und dem National Office of Overseas Skills Recognition als Unterabteilung des Department of Education, Science and Training (DEST) unterzeichnet wurde.
Wichtigstes Instrument der bilateralen Hochschulzusammenarbeit ist der Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern, dessen finanzielle Förderung in erster Linie durch den DAAD erfolgt. Der DAAD konnte 2008 ein neues Austauschprogramm mit der Group of Eight (die acht wichtigsten australischen Universitäten) auflegen.
Im Jahr 2007 wurden acht AvH-Forschungsstipendien an australische WissenschaftlerInnen und drei Feodor-Lynen-Stipendien an deutsche WissenschaftlerInnen. EinAvH-Forschungspreis wurde 2008 an einen australischen Wissenschaftler vergeben.
Die Zahlen für den Zeitraum 2003-2007 lauten: 50 AvH-Forschungsstipendien, 26 Feodor Lynen-Forschungsstipendien, 8 Humboldt-Forschungspreise.
[PDF - 116,7 kB]
Projektbeispiel (URL: http://www.internationales-buero.de/_media/AUS_04_001_Oeffentlichkeit.pdf)
[PDF - 47,4 kB]
Abschlussbericht für das Projekt AUS 04/001 (URL: http://www.internationales-buero.de/_media/AustralienAbschluss.pdf)
[PDF - 309,0 kB]
(URL: http://www.internationales-buero.de/_media/Bericht_IB.pdf)
(URL: http://www.internationales-buero.de/de/1442.php?country=Australien)
(URL: http://www.internationales-buero.de/de/2716.php)
Dieser externe Link öffnet ein neues Fenster:
Regierungs- und Ressortabkommen, Einzelvereinbarungen, Publikationen (URL: http://www.kooperation-international.de/en/australien/themes/international/documents/)
Dieser externe Link öffnet ein neues Fenster:
(URL: http://www.arc.gov.au/)
Dieser externe Link öffnet ein neues Fenster:
Department of Education, Science and Training (DEST) (URL: http://www.deewr.gov.au/Pages/default.aspx)
Dieser externe Link öffnet ein neues Fenster:
Australische Wissenschafts- und Technologielandschaft (URL: http://www.australia.gov.au/topics/science-and-technology)
Dieser externe Link öffnet ein neues Fenster:
(URL: http://www.science.gov.au/Pages/Home.aspx)
Dieser externe Link öffnet ein neues Fenster:
(URL: http://www.canberra.diplo.de/Vertretung/canberra/de/Startseite.html)
Dieser externe Link öffnet ein neues Fenster:
(URL: http://www.germany.embassy.gov.au/)