Die Zusammenarbeit mit den mittel-, ost- und südosteuropäischen Ländern steht insbesondere im Zeichen der Osterweiterung der Europäischen Union und der Schaffung eines Europäischen Bildungs- und Forschungsraums. Die baltischen Republiken Estland, Lettland und Litauen sowie Polen, Tschechien, die Slowakei, Slowenien und Ungarn sind seit Mai 2004 Mitglieder der EU, Bulgarien und Rumänien sind es seit Januar 2007. Die WTZ mit der Region zielt darüber hinaus verstärkt auf die Integration der Westlichen Balkanländer in den Europäischen Forschungsraum - eine Priorität der EU.
Mit den aktuellen regionsspezifischen Formaten der bilateralen Zusammenarbeit soll die Internationalisierung und Europaorientierung deutscher Einrichtungen in Bildung und Forschung gestärkt werden, ihre Wettbewerbsfähigkeit insgesamt verbessert sowie die Vertiefung der europäischen Integration der mittel-, ost- und südosteuropäischen Länder unterstützt werden.
Über das Programm "Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung, Region Mittel-, Ost- und Südosteuropa" (Regionalausschreibung), stellt das BMBF seit 2004 Finanzmittel für Anbahnungsprojekte im Bereich der angewandten Forschung, Entwicklung und der Bildung bereit.
Der Zuschuss (für Reise- und Aufenthaltskosten, Veranstaltungen, Sachmittel) kann bei der Vorbereitung besonders komplexer Projekte maximal 50 T € betragen. Das IB ist mit der Umsetzung der Regionalausschreibung beauftragt. Dadurch wird die Vorbereitung von gemeinsamen Projekten in nationalen Förderprogrammen ebenso unterstützt wie die Vorbereitung von Projekten zu thematischen Prioritäten des EU-Forschungsrahmenprogramms und weiteren forschungsrelevanten EU-Programmen. Darüber hinaus kann der Aufbau gemeinsamer Forschungsstrukturen (Gemeinsame Forschungsbasen) auf Grundlage bestehender Kooperationen entwickelt und gefördert werden. Hierbei sollen die Projektpartner eine Organisationsstruktur aufbauen, um ihre Forschungspotenziale gemeinsam weiterzuentwickeln und so dynamischere Produkt- und Prozessinnovationen einzuleiten. Mehrere Forschungsbasen konnten in Zusammenarbeit mit Partnern in Ungarn, Polen und Tschechien erfolgreich auf den Weg gebracht werden.
Durch Forschungsmarketingaktivitäten wird gemeinsam mit Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, Kompetenznetzen und forschungsintensiven Unternehmen für die Stärken des Standortes Deutschland im Bereich Forschung und Entwicklung geworben. Im Rahmen der ersten beiden Bekanntmachungen zum Forschungsmarketing in Mittel-, Ost- und Südosteuropa konnten 21 Projekte, thematisch fokussiert auf die Zukunftsfelder der Hightech-Strategie der Bundesregierung, vom BMBF ausgewählt und gefördert sowie vom IB betreut werden. Beteiligungen an Umwelt-, IKT- und Innovationsmessen in Polen, Rumänien und Bulgarien die vom IB seit 2006 für das BMBF vorbereitet und durchgeführt wurden, tragen zur nachhaltigen Zusammenarbeit bei.
bis 31. Dezember 2013 (URL: http://www.internationales-buero.de/de/1036.php)
(URL: http://www.internationales-buero.de/de/1839.php)
Projektdarstellung und Fördermöglichkeiten (URL: http://www.internationales-buero.de/de/1244.php)