Nord- und Südamerika

Das Internationale Büro (IB) übernimmt bzw. unterstützt im Auftrag des BMBF die fachliche und administrative Betreuung der bilateralen Zusammenarbeit in Bildung und Forschung mit Ländern Nord-, Mittel- und Südamerikas.

Der durch die USA und Kanada gebildete nordamerikanische Forschungsraum ist der wichtigste und führende Innovationsraum weltweit, auch wenn in den letzten Jahren Europa aufgeholt hat. Die Zusammenarbeit Deutschlands mit Partnern in den USA erstreckt sich über alle Bereiche der Wissenschaft und Forschung und umfasst eine Fülle von Initiativen sowie jährlich einige tausend öffentlich geförderte Wissenschaftler- und Studentenaufenthalte im jeweiligen Partnerland. Auch findet ein traditionell intensiver Informationsaustausch für eine fast unübersehbare Vielzahl gemeinsamer oder einander ergänzender Forschungsvorhaben statt. Aktivitäten zur Werbung für den Forschungsstandort Deutschland spielen eine zunehmend wichtige Rolle. Mit Kanada besteht eine langjährige und vielseitige Kooperation. Die erheblichen Neuinvestitionen in Forschung und Entwicklung machen Kanada künftig zu einem noch wichtigeren Partner in der bilateralen und  - über EU-Vorhaben – multilateralen Zusammenarbeit.


Süd- und Mittelamerika ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Partner deutsche Forschung und Wirtschaft. Wurde zu Beginn dieses Jahrtausends die etablierte Kooperation mit dieser reion etwas überdeckt durch den Boom in Asien und die Fokussierung der Kooperation auf Osteuropa, wenden sich in der letzten Zeit wieder vermehrt Initiativen den „alten“ Partnern zu – sowohl auf den bewerten Mustern aufbauend, aber auch mit neuen Aktivitäten, Instrumenten und Partnern. Die vom IB betreute Kooperation mit Lateinamerika konzentriert sich nach wie vor auf die Länder Argentinien, Brasilien, Chile und Mexiko, allerdings werden weitere Länder wie Kolumbien im Einzelfall in die Aktivitäten eingebunden. Neben der bilateralen Zusammenarbeit gewinnt auch die bi-regionale Kooperation zwischen der EU und den in Lateinamerika bestehenden regionalen Verbünden, an denen das IB beteiligt ist, zunehmend an Bedeutung.

  • Argentinien

    In Argentinien sind die wissenschaftlichen Aktivitäten in Forschung und Entwicklung gut ausgebildet. Das Land verfügt über ein Forschungs- und Entwicklungssystem, das erfolgreich in internationale Kooperationen eingebettet ist.
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  • Brasilien

    Brasilien ist für die Zusammenarbeit in Bildung und Forschung das wichtigste Partnerland Deutschlands in Lateinamerika. Gemeinsam werden umfangreiche Vorhaben in der Umweltforschung, zahlreiche Projekte in Biowissenschaften, Kommunikationstechnologie und Gesundheitsforschung sowie Maßnahmen im Bereich des Technologietransfers gefördert.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/1002.php)
  • Chile

    In Chile sind die wissenschaftlichen Aktivitäten in Forschung und Entwicklung gut ausgebildet. Das Land verfügt über ein Forschungs- und Entwicklungssystem,das erfolgreich in internationale Kooperationen eingebettet ist und sich innerhalb des zurückliegenden sechsten EU-Rahmenprogramms entsprechend präsentiert hat.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/1003.php)
  • Kanada

    Unter den Industrieländern ist Kanada ein zunehmend wichtiger Partner in der Zusammenarbeit in Bildung und Forschung. Themen gemeinsamen Interesses sind hier vor allem Umweltforschung, Energie, Biotechnologie und medizinische Forschung, Nanotechnologie sowie Arktisforschung. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Einbindung des wissenschaftlichen Nachwuchses in die bilaterale Kooperation gelegt.
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  • Mexiko

    Mexiko nimmt für Deutschland eine Sonderstellung in Lateinamerika ein. Das liegt sowohl an der regionalen Bedeutung und Wirtschaftskraft Mexikos als auch an den traditionell engen kulturellen und wirtschaftspolitischen Beziehungen zwischen den Ländern. Das Abkommen zur wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit (WTZ) bildet seit Jahrzehnten die Grundlage für bilaterale Kooperationen in Bildung, Forschung und Technologie und hilft, die guten Beziehungen weiter zu vertiefen. Mexiko hat 2008 ein ehrgeiziges Programm aufgelegt (PECITI – 2008-2012) und will bis 2030 zur Gruppe der 20% wettbewerbsfähigsten Länder der Welt aufrücken.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/1005.php)
  • USA

    Unter den Industrieländern sind die USA Deutschlands wichtigster Partner in der wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit. In allen Bereichen der Wissenschaft und Forschung sorgen eine Fülle von Initiativen sowie jährlich einige tausend öffentlich geförderte Wissenschaftler- und Studentenaufenthalte im jeweils anderen Land sowie ein traditionell intensiver Informationsaustausch für eine fast unübersehbare Vielzahl gemeinsamer oder einander ergänzender Forschungsvorhaben.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/2529.php)

Ansprechpartner

  • Dr. Stephanie Splett-Rudolph

    • Gruppenleitung Amerika, Fachliche Ansprechpartnerin: EULARINET (IncoNet Lateinamerika), Argentinien, Kolumbien
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-1430
    • Faxnummer: +49 228 3821-1400
    • E-Mail-Adresse: stephanie.splett@dlr.de
  • Dr. Matthias Frattini

    • Fachlicher Ansprechpartner: Brasilien
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-1434
    • Faxnummer: +49 228 3821-1400
    • E-Mail-Adresse: matthias.frattini@dlr.de
  • Dr. Barbara Hellebrandt

    • Fachliche Ansprechpartnerin: Kanada, USA
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-1433
    • Faxnummer: +49 228 3821-1400
    • E-Mail-Adresse: barbara.hellebrandt@dlr.de
  • Inge Lamberz de Bayas

    • Fachliche Ansprechpartnerin: Chile, Mexico und UEMEXCyT II (Bilat Mexico)
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-1436
    • Faxnummer: +49 228 3821-1400
    • E-Mail-Adresse: Inge.lamberzdebayas@dlr.de