Asiatisch-pazifischer Raum

Die asiatisch-pazifische Region entwickelt sich in politischer, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Hinsicht zu einer der bestimmenden Regionen der Welt. Für Deutschland als wissensbasierte Gesellschaft ist es überaus wichtig, diese Entwicklung eines neuen, global relevanten und ausgesprochen dynamischen Forschungsraumes zu beobachten und mit möglichst vielen Kontakten an seiner Entwicklung teilzuhaben. Hierbei hat die, aufgrund der langjährigen sehr fruchtbaren Beziehungen, äußerst erfolgreiche, bi- und multilaterale Kooperation in Bildung und Forschung eine wesentliche Bedeutung.
Das Internationale Büro (IB) blickt auf eine langjährige Kooperation mit China, Indien, Vietnam, Indonesien, Neuseeland und Australien zurück, die seit einigen Jahren ergänzt wird durch eine nicht minder ambitionierte und erfolgreiche Kooperation mit der Republik Südkorea und Japan, seit kurzem auch aktiv mit Singapur. 

Die durch das IB angebahnten Kontakte bilden häufig die Basis für eine breiter angelegte Zusammenarbeit auf höchstem wissenschaftlichen Niveau. Darüber hinaus entwickelt das IB kontinuierlich angepasste Instrumente der Kooperation und Förderung, meist bilateral in enger Abstimmung mit den Organisationen des Partnerlandes.

Im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung  ist es immer das Ziel, die aktive Rolle Deutschlands in der Zusammenarbeit mit den erfolgreichsten und produktivsten Forschern und Institutionen in der asiatisch-pazifischen Region weiter zu entwickeln und diese noch stärker mit den Interessen globaler Entwicklungsziele und multilateraler Organisationen, aber auch mit den Interessen der deutschen Wirtschaft zu verknüpfen. Dabei bekommen neben den jeweils nationalen Förderprogrammen für Wissenschaftler auch internationale Programme zum Beispiel über die Weltbank eine größere Bedeutung. Ebenso nehmen EU-geförderte Maßnahmen nehmen an Bedeutung zu. Forschungs- und bildungspolitische Maßnahmen werden eng miteinander verzahnt, um die Präsenz der deutschen Wissenschaft und Forschung in Asien stärker als bisher in das Bewusstsein der Partnerländer zu rücken. Durch öffentlich sichtbare Aktivitäten wie zum Beispiel im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Jahres der Bildung und Wissenschaft 2009/10 oder durch die Maßnahme der Standortwerbung in Indien wird auch eine interessierte Öffentlichkeit angesprochen und das deutsche Engagement sichtbar.

  • Australien

    Australien zählt zu den Industrieländern mit hohen wissenschaftlichen Standards. Das oberste forschungspolitische Ziel der australischen Regierung stellt die strategische Positionierung als High-Tech-Standort im asiatischen Raum dar. Die bildungspolitischen Bereiche, in denen die australische Regierung aktiv ist und Vorgaben entwickelt, betreffen in erster Linie den Berufsbildungs- und den Hochschulsektor. Die Zusammenarbeit mit Deutschland in Bildung und Forschung entwickelt sich außerordentlich positiv. So zählen z.B. australische Bewerber zu den erfolgreichsten Antragstellern auf ein Humboldt-Stipendium.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/947.php)
  • China

    Innerhalb der EU ist Deutschland Chinas wichtigster Handelspartner. China treibt den Ausbau seines Forschungspotenzials kontinuierlich voran, insbesondere mittels stark steigender FuE-Ausgaben und paralleler Ausbildung von FuE-Personal. Chinesische Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen haben in vielen Bereichen zum Niveau westlicher Industrieländer aufgeschlossen oder werden dies in naher Zukunft erreichen. Angesichts der gestiegenen Bedeutung Chinas für Wissenschaft und Bildung hat Bundesministerin Schavan zusammen mit ihren chinesischen Amtskollegen das "Deutsch-Chinesische Jahr der Wissenschaft und Bildung 2009/2010" initiiert.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/1279.php)
  • Indien

    Mit der Initiative "India and Germany-Strategic Partners for Innovation" unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die deutsch-indische Zusammenarbeit. Unter dem Motto "Research in Germany-Land of Ideas" präsentiert sich die deutsche Forschungslandschaft - Forschungseinrichtungen, Netze sowie forschungsstarke Unternehmen - ab September 2008 in Indien. Durch gezielte Marketingaktivitäten sollen gemeinsam mit universitären und außeruniversitären Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen sowie forschungsintensiven Unternehmen die Stärken des Standorts Deutschland im Bereich FuE international vermarktet werden
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/934.php)
  • Indonesien

    Indonesien ist eines der Schwerpunktländer für die wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit (WTZ) mit Asien. Die wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit besteht schon seit 30 Jahren (2009) und wurde nach der Tsunami-Katastrophe am 26.12.2004 durch die Kooperation beim Aufbau eines Tsunami Frühwarnsystems für den Indischen Ozean wesentlich intensiviert.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/1280.php)
  • Japan

    Es ist erklärtes Ziel der Bundesregierung, mit Japan eine langfristige partnerschaftliche Strategie zu entwickeln. Die wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit (WTZ) mit Japan ist eines der strategisch wichtigsten Säulen der deutsch-japanischen Beziehungen. Basierend auf dem WTZ-Abkommen von 1974 pflegt das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Kooperation mit Japan. Themenschwerpunkte des Abkommens sind die Bereiche Meeresforschung und -technologie, Lebenswissenschaften und Umwelt.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/1069.php)
  • Republik Korea (Südkorea)

    Südkorea hat einen bemerkenswerten Aufstieg hinter sich. Noch in den 1960er Jahren gehörte es zu den ärmsten Ländern der Welt. Heute ist die Republik Korea die viertgrößte Volkswirtschaft in Asien. Gemessen am Bruttosozialprodukt liegt Südkorea´s Wirtschaft derzeit auf dem 15.Rang weltweit und ist dabei die 9.größte Exportnation. Für Deutschland ist Südkorea einer der wichtigsten asiatischen Absatzmärkte. Gleichzeitig ist Deutschland mit einem Handelsvolumen von 20 Mrd. US$ im Jahr 2009 einer der wichtigsten Handelspartner Südkoreas und der wichtigste Partner unter den EU-Ländern.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/1281.php)
  • Mongolei

    "Dschingis Khan und seine Erben" - Die Faszination des ehemaligen Herrschers über das Weltreich der Mongolen ist ungebrochen. Auf der Grundlage eines Ressortabkommens zwischen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft der Mongolei wurden neue Akzente in der wissenschaftlich-technologischen und bildungspolitischen Zusammenarbeit gesetzt.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/4055.php)
  • Neuseeland

    Die Resonanz der gemeinsamen Bekanntmachung mit dem BMELV im Herbst 2007 war überwältigend. Von insgesamt fast 40 Anträgen können 2008/2009 zwanzig Projekte gefördert werden.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/2853.php)
  • Singapur

    Die im Dezember 2001 und August 2002 vom Internationalen Büro durchgeführten Informationsreisen nach Singapur dienten dem Informationsaustausch und der Entwicklung von Szenarien für die Zusammenarbeit mit Singapur im Bereich Hochtechnologie. Das Interesse der singapurischen Seite an einer verstärkten wissenschaftlichen Kooperation mit deutschen Forschungseinrichtungen und Unternehmen im IT-Bereich und im Bereich der Lebenswissenschaften ist überaus groß.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/1284.php)
  • Vietnam

    Vietnam hat in den letzten Jahren seine Rolle als einer der dynamischsten Partner des BMBF in der Region mit Kooperationsschwerpunkten in den Bereichen Bio- und Umwelttechnologie bestätigt. Beim letzten Besuch einer Delegation in Vietnam wurde eine neue bilaterale Agenda vereinbart.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/1285.php)

Ansprechpartner

  • Dr. Gerold Heinrichs

    • Abteilungsleitung: Amerika, Asien, Ozeanien
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-402/401
    • Faxnummer: +49 228 3821-444
    • E-Mail-Adresse: gerold.heinrichs@dlr.de
  • Dr. Martin Goller

    • Fachlicher Ansprechpartner: Indien, Südasien
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-407
    • Faxnummer: +49 228 3821-444
    • E-Mail-Adresse: Martin.Goller@dlr.de
  • Dr. Anne Sperschneider

    • Fachliche Ansprechpartnerin: Forschung für Nachhaltigkeit - Internationaler Dialog (D4S)
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-475
    • Faxnummer: +49 228 3821-444
    • E-Mail-Adresse: anne.sperschneider@dlr.de
  • Verena Müller

    • Fachliche Ansprechpartnerin: Werbung für den Forschungsstandort Deutschland Regionalschwerpunkt: Indien
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-462
    • Faxnummer: +49 228 3821-444
    • E-Mail-Adresse: verena.mueller@dlr.de
  • Dr. Sabine Puch

    • Fachliche Ansprechpartnerin: Republik Korea (Südkorea)
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-423
    • Faxnummer: +49 228 3821-444
    • E-Mail-Adresse: sabine.puch@dlr.de
  • Dr. Shilpi Saxena

    • Fachliche Ansprechpartnerin: Indonesien, Singapur, Vietnam, Südostasien
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-410
    • Faxnummer: +49 228 3821-444
    • E-Mail-Adresse: shilpi.saxena@dlr.de
  • Dr. Hans-Jörg Stähle

    • Fachlicher Ansprechpartner: Australien, Neuseeland, Japan, AUS-Access4EU
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-403
    • Faxnummer: +49 228 3821-444
    • E-Mail-Adresse: hans.staehle@dlr.de
  • Dr. Frank Stiller

    • Fachlicher Ansprechpartner: China (Forschung), Mongolei
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-408
    • Faxnummer: +49 228 3821-444
    • E-Mail-Adresse: frank.stiller@dlr.de
  • Dr. Andreas Suthhof

    • Fachlicher Ansprechpartner: Flankierung des BMBF-Förderschwerpunktes zum Integrierten Wasserressourcen-Management (IWRM)
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-414
    • Faxnummer: +49 228 3821-444
    • E-Mail-Adresse: andreas.suthhof@dlr.de