INTAS wurde 1993 durch die 12 Mitgliedsstaaten, die damals die Europäische Union bildeten, als eine unabhängige internationale Vereinigung gegründet. Zentrale Aufgabe ist die Unterstützung der wissenschaftlichen Kooperation zwischen Wissenschaftlern der Neuen Unabhängigen Staaten (NUS) der ehemaligen Sowjetunion und den INTAS-Mitgliedsstaaten. INTAS soll insbesondere der Abwanderung des wissenschaftlichen Potenzials durch internationale Kooperation entgegen wirken. Mit dem Start des 7. Rahmenprogrammes ist INTAS in Liquidation.
Mitglieder sind heute neben den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, Island, Israel, Norwegen, Schweiz und die Türkei. Die NUS-Partner sind Armenien, Aserbaidschan, Weißrussland, Georgien, Kasachstan, Kirgisien, Moldau, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine und Usbekistan. INTAS ist die einzige paneuropäische Einrichtung zur Unterstützung von Wissenschaftlern in den Neuen Unabhängigen Staaten.
Seit dem 01. Januar 2007 ist INTAS auf Beschluss der INTAS-Generalversammlung in Liquidation. Die Abwicklung aller vertraglich eingegangenen Verpflichtungen über den 01. Januar 2007 hinaus ist durch ein von den Mitgliedern der INTAS-Generalversammlung eingesetztes Liquidationsmanagement gesichert.
Aufgabe von INTAS ist die Unterstützung von multilateralen Partnerschaften zwischen Forschungseinrichtungen, Universitäten, Industrie in den NUS und den INTAS-Mitgliedsstaaten zum Nutzen aller Partner. Projekte wurden beantragt im Rahmen der regulären Ausschreibungen. Evaluierungskriterien waren u. a. die wissenschaftliche Qualität, der beiderseitigen Nutzen sowie die sozioökonomische Bedeutung. Es bestand auch die Möglichkeit einer komplementär finanzierten Ausschreibung, bei der neben INTAS ein weiterer Partner finanzielle Mittel zur Förderung bereitstellte. Diese Ausschreibungen waren in der Regel länder- und/oder themenspezifisch.
Verschiedene Arten der Förderung konnten bei INTAS bis zum 31.12.2006 beantragt werden:
INTAS unterstützt gemeinsame internationale Forschung, sowohl Grundlagenforschung als auch angewandte Forschung in folgenden Bereichen:
Das Gesamtbudget für INTAS von 2003 bis 2006 betrug 80,9 Millionen Euro. Hiervon hat die Europäische Gemeinschaft im Rahmen des sechsten Forschungsprogramms ca. 70 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, 6,6 Millionen Euro wurden durch Partner in kofinanzierten Ausschreibungen eingeworben und weitere 1,34 Millionen Euro durch Beteiligungen von INTAS-Mitgliedsstaaten.
Kontaktdaten:
INTAS
Avenue des Arts, 58/8
B-1000 Brüssel
intas@intas.be
http://www.intas.be