Zusammenarbeit mit anderen Ländern

Das Internationale Büro unterstützt im Auftrag des BMBF deutsche Hochschulen, außeruniversitäre Einrichtungen und kleine und mittelständische Unternehmen dabei, die Chancen internationaler Vernetzung zu erschließen.
Das Internationale Büro bietet bezogen auf ausgewählte Partnerländer und schwerpunktmäßig in Wissenschaft und Forschung:
  • Beratung zu Möglichkeiten und Rahmenbedingungen internationaler Zusammenarbeit 
  • Informationen über aktuelle Kooperationsschwerpunkte und Förderangebote für internationale Kooperationen
  • ausgewählte Veranstaltungen zur Sondierung von Kooperationsmöglichkeiten und Erschließung neuer Kontakte
  • Zuschüsse zu eigenen Sondierungsmaßnahmen, zur Vorbereitung von Projekten einschließlich Machbarkeits- und Pilotuntersuchungen.

Die Maßnahmen zielen darauf ab:

  • die Potenziale ausgewählter Partnerländer in Wissenschaft, Forschung, technologischer Entwicklung und für die Verwertung von Forschungsergebnissen zu sondieren
  • die Stärken deutscher Einrichtungen sowie ihrer Netzwerke und Cluster als internationale Partner in Wissenschaft, Forschung und Innovation international darzustellen
  • neue Kontakte zu Leistungsträgern in den Partnerländern aufzubauen und den Zugang zu international einzigartigen Forschungsstandorten und Infrastrukturen zu ermöglichen
  • gemeinsam Projektideen in den forschungspolitisch wichtigen Themenbereichen der Fachprogramme des BMBF sowie der europäischen Forschungsprogramme zu entwickeln und diesbezügliche wissenschaftliche Vorarbeiten für eine erfolgreiche Antragstellung durchzuführen (Machbarkeitsuntersuchungen/Pilotmaßnahmen)
  • Szenarien für strategische internationale Partnerschaften deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen und ihrer Organisationen zu erarbeiten und die Voraussetzungen für ihre Umsetzung zu schaffen.

Aktivitäten in der Bildungskooperation (v.a. berufliche Bildung und Hochschulbildung) können in besonderen Fällen komplementär zu den Aktivitäten der Bildungs- und Mittlerorganisationen und unter Berücksichtigung der  Kompetenzen der Bundesländer unterstützt werden.

Bitte beachten Sie länderbezogene Schwerpunktsetzungen und ggf. spezifische Unterstützungsangebote.

  • West-, Nord- und Südeuropa

    Die Zusammenarbeit mit den Ländern Europas hat für Deutschland eine zentrale Bedeutung; sie ist auch bei der Umsetzung der Fachprogramme des BMBF besonders ausgeprägt. Dabei erfolgt die bilaterale Kooperation vorwiegend im multilateralen Rahmen und ist auf die aktive Ausgestaltung des Europäischen Forschungsraumes (EFR) (siehe auch EU-Drittstaatenkooperation) ausgerichtet. Wissenschaftliche Zusammenarbeit im EFR geschieht weitestgehend in direktem Kontakt zwischen Forschern und Forschungseinrichtungen, ohne dass es besonderer, staatlich unterstützter Kontaktanbahnung bedarf.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/2134.php)
  • Mittel-, Ost- und Südosteuropa

    Die Zusammenarbeit mit den mittel-, ost- und südosteuropäischen Ländern steht insbesondere im Zeichen der Osterweiterung der Europäischen Union und der Schaffung eines Europäischen Bildungs- und Forschungsraums. Die baltischen Republiken Estland, Lettland und Litauen sowie Polen, Tschechien, die Slowakei, Slowenien und Ungarn sind seit Mai 2004 Mitglieder der EU, Bulgarien und Rumänien sind es seit Januar 2007. Die WTZ mit der Region zielt darüber hinaus verstärkt auf die Integration der Westlichen Balkanländer in den Europäischen Forschungsraum - eine Priorität der EU.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/845.php)
  • Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS)

    Die Länder der GUS haben eine besondere Bedeutung als europäische Nachbarschaftsregion und zeichnen sich durch besondere wirtschaftliche Wachstumsdynamik und traditionelle wissenschaftliche Stärken aus.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/843.php)
  • Türkei, Israel, Arabische Länder und Afrika

    Die bilaterale Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung mit Ländern in dieser Region konzentriert sich vor allem auf Israel, Ägypten, die Türkei und Südafrika. Zudem gibt es WTZ-Abkommen mit Tunesien und Marokko; aus Gründen einer länderspezifischen Schwerpunktsetzung werden derzeit jedoch nur wenige bilaterale Forschungsmaßnahmen mit diesen beiden Ländern durch BMBF gefördert. Für die Kooperation im Mittelmeerraum gewinnen die "EU-Mittelmeerpartnerschaft" und der so genannte Barcelona-Prozess zunehmend an Bedeutung.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/841.php)
  • Nord- und Südamerika

    Das Internationale Büro (IB) übernimmt bzw. unterstützt im Auftrag des BMBF die fachliche und administrative Betreuung der bilateralen Zusammenarbeit in Bildung und Forschung mit Ländern Nord-, Mittel- und Südamerikas.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/839.php)
  • Asiatisch-pazifischer Raum

    Die asiatisch-pazifische Region entwickelt sich in politischer, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Hinsicht zu einer der bestimmenden Regionen der Welt. Für Deutschland als wissensbasierte Gesellschaft ist es überaus wichtig, diese Entwicklung eines neuen, global relevanten und ausgesprochen dynamischen Forschungsraumes zu beobachten und mit möglichst vielen Kontakten an seiner Entwicklung teilzuhaben. Hierbei hat die, aufgrund der langjährigen sehr fruchtbaren Beziehungen, äußerst erfolgreiche, bi- und multilaterale Kooperation in Bildung und Forschung eine wesentliche Bedeutung.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/837.php)

Ansprechpartner

  • Dr. Jörn Sonnenburg

    • IB-Sprecher, Abteilungsleitung: Europa, GUS, Nahost, Afrika
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-450/451
    • Faxnummer: +49 228 3821-444
    • E-Mail-Adresse: joern.sonnenburg@dlr.de
  • Dr. Gerold Heinrichs

    • Abteilungsleitung: Amerika, Asien, Ozeanien
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-402/401
    • Faxnummer: +49 228 3821-444
    • E-Mail-Adresse: gerold.heinrichs@dlr.de