
Mit der Einrichtung des Programms Deutsch-Israelische Projektkooperation (DIP) im Jahr 1997 wurde eine weitere Kooperationssäule zwischen beiden Ländern errichtet. In diesem Programm, das 2004 erfolgreich evaluiert wurde, werden interdisziplinäre Kooperationsprojekte an der Vorderfront der Forschung gefördert. Schwerpunkte liegen in der Physik, den Lebenswissenschaften und der Chemie. Seit Januar 2008 wird das Programm von der DFG administriert.
| Fördermöglichkeiten für Israel |
Im Rahmen des Deutsch-Israelischen Projektförderprogramms (DIP) unterstützt das BMBF seit 1997 disziplinübergreifende größere deutsch-israelische Projekte für maximal fünf Jahre mit jeweils bis zu 1,655 Mio. €. Es richtet sich in erster Linie, aber nicht ausschließlich, an interdisziplinäre Wissenschaftlerteams, die gemeinsam in innovativen Bereichen zusammenarbeiten. Bisher hat das BMBF 45 Projekte aus den Natur- und Lebenswissenschaften und zunehmend auch aus den Sozialwissenschaften gefördert. Die Evaluation von 2004 bezeichnet das Programm als Flaggschiff der dt.-isr. Wissenschaftskooperation, bescheinigt Spitzenforschung und hohes Renommee.
Antragsberechtigt sind ausschließlich die sechs israelischen Universitäten und das Weizmann Institut. Kooperationspartner auf deutscher Seite können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sein, die im deutschen Wissenschaftssystem tätig sind. Pro Jahr werden drei bis vier Projekte zur Förderung ausgewählt.
Bisher wurden nahezu alle eingereichten Anträge von den Gutachtern als qualitativ sehr hochwertig eingestuft. Der Nobelpreisträger Prof. Aaron Ciechanover wurde von 1999 bis 2003 im Rahmen von DIP gefördert.
(URL: http://www.internationales-buero.de/de/2716.php)
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(URL: http://www.kooperation-international.de/israel/themes/international/fub/laender/landesinformationen/)