IWTZ / UWTZ

Das Internationale Wissenschafts- und Technologiezentrum (IWTZ) in Moskau und das Ukrainische Wissenschafts- und Technologiezentrum (UWTZ) in Kiew eröffnen Möglichkeiten für die Entwicklung von Forschungskooperationen zu zivilen Forschungsthemen mit bisher im waffentechnischen Bereich tätigen Wissenschaftlern und Ingenieuren in Russland, der Ukraine und weiteren osteuropäischen und zentralasiatischen Staaten.
Das Internationale Wissenschafts- und Technologiezentrum (IWTZ) in Moskau und das Ukrainische Wissenschafts- und Technologiezentrum (UWTZ) in Kiew eröffnen für bisher im waffentechnischen Bereich tätige Wissenschaftler und Ingenieure in Russland, der Ukraine und anderen Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) Möglichkeiten für neue Beschäftigung und internationale Zusammenarbeit im zivilen Bereich.

Hierzu fördern IWTZ und UWTZ, u. a. durch die EU finanziertet, gezielt innovative Projekte der Grundlagenforschung, der angewandten Forschung und der technischen Entwicklung über bis zu drei Jahre. In diesem Rahmen ist bereits eine große Zahl bilateraler Kooperationsverbindungen entstanden. Deutschland zählt dabei zu den aktivsten westeuropäischen Partnern.

Für deutsche Interessenten bestehen zwei Optionen für die Beteiligung bei IWTZ/UWTZ-Projekten:

  • Im Rahmen der so genannten regulären Projekte können deutsche Einrichtungen und Unternehmen eine an ihrem individuellen Bedarf ausgerichtete Beteiligung mit einem bei IWTZ/UWTZ Antrag stellenden Projektteam aus den GUS-Staaten vereinbaren. Dabei übernimmt der deutsche Kooperationspartner lediglich seine eigenen Projektaufwendungen, die GUS-Seite wird aus den Mitteln von IWTZ/UWTZ finanziert. Der Vorteil für die deutsche Seite liegt hier nicht nur im direkten Zugang zu Informationen sondern auch in der flexiblen Gestaltung des Eigenbeitrags.
  • In den so genannten Partner-Programmen können deutsche Einrichtungen und Unternehmen an den eigenen Interessen ausgerichtete Projektkooperationen mit GUS-Einrichtungen initiieren und auf der Grundlage einer Projektvereinbarung mit dem ausführenden Projektteam und dem IWTZ/UWTZ zu 100% finanzieren. Ein zusätzlicher Vorteil für die deutsche Seite sind hierbei vor allem erleichterte Rahmenbedingungen für die Kooperation wie Steuer- und Zollbefreiungen.


Teilnehmer können von deutscher Seite Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen sein. Förderanträge werden vom ausländischen Partner beim betreffenden Zentrum in Moskau oder Kiew gestellt. Das Internationale  Büro des BMBF ist nationale IWTZ/UWTZ-Kontaktstelle und bietet auf Antrag die Unterstützung des projektvorbereitenden Expertenaustausches an. Zentrale Kriterien sind die Aktualität und der Innovationsgehalt des Projektthemas sowie die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Antragstellung bei IWTZ/UWTZ.

Deutschland zählt bei allen genannten Initiativen zu den aktivsten westeuropäischen Kooperationspartnern.

Ansprechpartner

  • Dr. Erich Rathske

    • Fachlicher Ansprechpartner: Ukraine, IWTZ / UWTZ
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-464
    • Faxnummer: +49 228 3821-400
    • E-Mail-Adresse: erich.rathske@dlr.de