Die Stipendien können sowohl für Master (M.Sc.)-Studiengänge als auch für Promotionen (Ph.D) vergeben werden. Seit 2001 wurden rund 200 Master- und 100 Promotionsstipendien gewährt. Die Kandidaten sollten sich möglichst mit einer heimat- oder regional bezogenen, problemlösungsorientierten Themenwahl sowie einem integrierten methodischen Ansatz bewerben. Besonders gefördert werden solche Stipendiaten, die Forschungsarbeiten unter dem Aspekt des integrierten, nachhaltigen Wassermanagements unter Einbezug der wirtschaftlichen Wertschöpfung anstreben.
Kandidaten müssen sich um Aufnahme in eine der Master-Studiengänge bzw. um Aufnahme als Promotionskandidaten bei dem jeweiligen Promotionsbetreuer bewerben.
Die Betreuer schlagen nach eigener Prüfung und Begutachtung dem Internationalen Büro des BMBF (IB/BMBF) geeignete Kandidaten für ein IPSWat-Stipendium vor. Eine Hochschule / ein Studiengang kann bei jedem Auswahlverfahren bis zu 8 bzw. 6 Kandidatenvorschläge einreichen. Die direkte Bewerbung eines Kandidaten beim IB ist nicht möglich!
Förderungswürdig sind auch Studiengänge/Promotionen mit Sur-place-Komponente, d.h. je nach Studiengang und Curriculum können die Stipendiaten Teile des Master-Studiums an einer Partneruniversität einer deutschen Hochschule im Ausland verbringen.
Zweimal pro Jahr (im April und November) findet eine Gutachterrunde zur Beurteilung der eingegangenen Bewerbungen statt. Nach Auswahl der Kandidaten durch dieses externe, unabhängige Expertengremium werden die Hochschulen durch das IB/BMBF vom Ergebnis in Kenntnis gesetzt. Nachrückerlisten gibt es nicht.
Universitäten können bis 01.10.2010 (Poststempel) bis zu 6 KandidatInnen vorschlagen. PhD können von allen deutschen Universitäten vorgeschlagen werden; hier werden bis 6 Vorschläge pro Institut angenommen. Die Betreuer werden gebeten, jeweils ein Original und 4 Kopien von jeder Bewerbung bei IPSWaT einzureichen. Unvollständige Unterlagen werden nicht akzeptiert. Ansprechpartner für die BewerberInnen sind die Hochschulen bzw. Universitäten. Direkte Bewerbungen an IPSWaT durch KandidatInnen sind nicht möglich.
Bewerbung für ein IPSWaT-Stipendium
IPSWaT-Deckblatt-2010
Bei der Auswahl der Kandidaten spielt an erster Stelle die hervorragende, akademische Qualifikation eine entscheidende Rolle. Jedoch werden auch weitere Gesichtspunkte bei der Auswahl berücksichtigt:
Werden ein oder mehrere Kandidaten für ein Stipendium an einer Hochschule ausgewählt, so ist die jeweilige Hochschule Empfänger der Leistungen des Internationalen Büros.
Entsprechende Verträge zwischen dem IB und den Hochschulen werden nach jeder Auswahlrunde bezogen auf die zustande gekommene Anzahl und Art von Stipendien abgefasst. Die Masterstipendien umfassen in der Regel zwei, die Promotionsstipendien drei Jahre.
IPSWaT-Stipendiaten erhalten neben dem monatlichen Grundbetrag und evtl. Familienzuschlägen folgende Leistungen: An- und Abreisekosten vom Heimatort zum Studienort in Deutschland, Deutschkurs zu Beginn des Stipendiums, Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung während ihres Aufenthalts in Deutschland, Studiengebühren für das erste Semester, evtl. Auslandsaufenthalte im Rahmen der Forschungsarbeit, einmaliges Startgeld sowie eine monatliche Gratifikation als Forschungsbeihilfe. Nicht übernommen werden: Versicherung und Reisekosten für Familienangehörige sowie mehrfache An- und Rückreisen der Stipendiaten.
Es können sich jederzeit Studiengänge in Deutschland für die Aufnahme in das IPSWaT - Stipendienprogramm bewerben. Die Bewerbung ist formlos. Sie sollte eine detaillierte Beschreibung des Masterstudienganges, insbes. des Curriculums, beinhalten sowie Angaben zu den Professoren, dem wissenschaftlichen Personal, den Forschungsschwerpunkten, laufenden und abgeschlossenen Projekten etc.
Unabdingbar für die Aufnahme in das IPSWaT-Stipendienprogramm ist, daß der Studiengang in englisch angeboten wird. Vorzugsweise sollten an der Fakultät auch internationale Beziehungen bestehen, Forschungen von internationaler Relevanz bzw. Übertragbarkeit durchgeführt werden. Die durchgängige akademische Begleitung auch ausländischer Stipendiaten durch einen Betreuer muß gewährleistet sein.
Die Anträge werden vom IB und einem unabhängigen Expertengremium geprüft. Die Entscheidung wird dem Antragsteller so bald wie möglich mitgeteilt. Änderungen des Curriculums, auch nach der Akkreditierung, sind dem IB/BMBF unverzüglich mitzuteilen.
Promotionskandidaten können prinzipiell seitens aller deutschen Hochschulen vorgeschlagen werden.
[PDF - 437,4 kB]
(URL: http://www.internationales-buero.de/_media/21775_Prp_IPSWaT_freigegeben.pdf)
[PDF - 54,6 kB]
(URL: http://www.internationales-buero.de/_media/Bewerbung_fuer_ein_IPSWaT.pdf)
[PDF - 77,2 kB]
(URL: http://www.internationales-buero.de/_media/Das_Wichtigste_auf_einen_Blick.pdf)
[PDF - 25,9 kB]
(URL: http://www.internationales-buero.de/_media/Verpflichtungserklaerung_2010.pdf)
[DOC - 45,5 kB]
(URL: http://www.internationales-buero.de/_media/Formular_Anmeldung_Abwesenheit_.doc)
[DOC - 35,0 kB]
(URL: http://www.internationales-buero.de/_media/IPSWaT_Zahlungsanforderung.doc)
[DOC - 42,0 kB]
(URL: http://www.internationales-buero.de/_media/Anlagen_zum_ZN_blanko.doc)
[XLS - 19,5 kB]
(URL: http://www.internationales-buero.de/_media/IPSWaT_ZN_blanko_Tabelle.xls)
[XLS - 19,0 kB]
(URL: http://www.internationales-buero.de/_media/IPSWaT_VN_Tabelle.xls)
[XLS - 19,5 kB]
(URL: http://www.internationales-buero.de/_media/IPSWaT_VN_einzel_Tabelle.xls)
[PDF - 42,5 kB]
(URL: http://www.internationales-buero.de/_media/Abschlussbericht.pdf)