EU-Drittstaatenkooperation

Ziel der EU-Drittstaatenkooperation ist die Internationalisierung des Europäischen Forschungsraums und eine verstärkte internationale Kooperation. Eines der hierfür eingesetzten Instrumente der EU sind sogenannte horizontale ERA-Nets, welche die Verbesserung der Zusammenarbeit von Programmträgern zum Ziel haben und eine Koordinierung von Forschungstätigkeiten zwischen Mitgliedstaaten, assoziierten Staaten und Drittstaaten anstreben.

Fördermöglichkeiten

ERA-NETs
In den horizontalen ERA-Netzen werden durch die Vernetzung der Förderaktivitäten, sowie die Entwicklung und Durchführung gemeinsamer Ausschreibungen die Grundlagen hierfür gelegt. Die teilnehmenden Länder stellen für die jeweiligen gemeinsamen Ausschreibungen Finanzmittel für die Forschungsförderung in spezifischen wissenschaftlichen Bereichen zur Verfügung, und veröffentlichen ihre Ausschreibungen über die national jeweils üblichen Informationswege.

ACCESS4EU
Das EU-Forschungsrahmenprogramm ist für die Beteiligung von Drittstaaten generell offen. Die WTZ-Abkommen der EU mit Drittstaaten fordern entsprechend eine reziproke Öffnung der nationalen Programme in Drittstaaten. Die Umsetzung dieser Reziprozität soll durch die Access4EU-Projekte gestärkt und weiter implementiert werden. Ziel der Maßnahme ist es, Forschenden aus EU-Mitgliedstaaten/Assoziierten Staaten (MS/AS) die Möglichkeiten einer Beteiligung an Förderprogrammen und -ausschreibungen der Zielländer aufzuzeigen und Hindernisse für die Beteiligung zu identifizieren.

  • ACCESS4EU: RTDI - Programmdatenbank

    Die derzeit 11 ACCESS4EU Projekte unterhalten eine gemeinsame RTDI- (Research, Technology Development and Innovation) Datenbank, die Informationen über nationale Förderprogramme in den teilnehmenden Drittstaaten (Australien, Brasilien, China, Indien, Kanada, Mexico, Neuseeland, Russland, Südafrika, Südkorea, USA) bereitstellt, die für EU-Forscher offen sind.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/4229.php)