CREST Arbeitsgruppe “Internationalisation of R&D - Facing the Challenge of Globalisation: Approaches to a Proactive International Policy in S&T” (2007-2008)

Die Arbeitsgruppe des EU-Ausschusses für wissenschaftliche und technische Forschung (CREST) wurde Anfang 2007 im Rahmen der Offenen Methode der Koordinierung unter der deutschen EU-Ratspräsidentschaft eingerichtet und beendete Ende 2008 ihre Arbeit. Das Internationale Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beteiligte sich im Auftrag des und in enger Abstimmung mit dem BMBF an der Arbeit der Arbeitsgruppe und hatte deren Vorsitz inne. Zu den Treffen der Arbeitsgruppe wurden Vertreter aus den 27 EU-Staaten sowie den dem EU-Forschungsrahmenprogramm assoziierten Ländern eingeladen.

Ziel der Arbeitsgruppe war die Analyse der Ansätze der EU-Mitgliedstaaten und der assoziierten Staaten zur Zusammenarbeit mit Drittstaaten in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Innovation. Darüber hinaus wurden unter anderem “good practice”-Beispiele und “lessons learnt” im Bereich der internationalen Forschungszusammenarbeit gesammelt sowie nationale Internationalisierungsstrategien und -initiativen diskutiert. Außerdem beteiligte sich die Arbeitsgruppe intensiv an der Diskussion hinsichtlich der Erarbeitung eines europäischen Strategierahmens für die internationale wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit.

Der Abschlussbericht “Policy Approaches towards S&T Cooperation with Third Countries” der ersten Phase der Arbeitsgruppe wurde im Dezember 2007 veröffentlicht.

Nachdem das Mandat der Arbeitsgruppe um ein weiteres Jahr verlängert worden war, wurden im April 2009 verschiedene Abschlussberichte der zweiten Phase der Arbeitsgruppe vorgestellt:

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe wurden CREST am 3. April 2009 vorgelegt. Dieser schlug daraufhin dem am 2. Dezember 2008 durch Ratsschlussfolgerungen neu eingesetzten Strategieforum für internationale F&E-Zusammenarbeit (Strategic Forum for International S&T Cooperation bzw. SFIC) vor,

  • ein integriertes Konzept für den systematischen und effizienten Informationsaustausch über Forschungspolitiken von und die F&E-Kooperation mit Drittstaaten zu entwickeln,
  • die Koordinierung von auf Ebene der EU, der Mitgliedstaaten und assoziierten Staaten stattfindenden Forschungsmarketingaktivitäten, die auf die Bekanntmachung des Europäischen Forschungsraums in Drittländern abzielen, durch geeignete Maßnahmen zu unterstützen,
  • verlässliche und vergleichbare Indikatoren und Datenerhebungsinstrumente für das “impact assessment” der Internationalisierungspolitiken im Bereich Forschung zu entwickeln.

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