Unterstützung der BMBF-Förderschwerpunkte „IWRM“ und „CLIENT“: Assistance for Implementation (AIM)


Quelle: Rudolph / IEEM
Internationale Kooperation spielt für die Förderung des BMBF im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen“ eine wichtige Rolle. Im zugehörigen Förderschwerpunkt zum „Integrierten Wasserressourcen-Management“ (IWRM) sollen z.B. deutsche Wassertechnologien an die klimatischen, ökologischen, ökonomischen und sozialen Verhältnisse in Entwicklungs- und Schwellenländern angepasst sowie integrierte Planungsinstrumente für eine nachhaltige Nutzung der Wasserressourcen entwickelt werden. Die FuE-Vorhaben sollen zudem die interdisziplinäre und internationale Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft verbessern, einen Beitrag zur Situationsverbesserung für die Menschen vor Ort leisten sowie neue Exportmöglichkeiten für deutsche Wasser- und Umwelttechnologien eröffnen. Ähnliche Ziele verfolgt mit einer breiteren thematischen Ausrichtung der Förderschwerpunkt „Internationale Partnerschaften für nachhaltige Umwelt- und Klimaschutztechnologien und -dienstleistungen“ (CLIENT), der vor allem auf die Zusammenarbeit mit wichtigen Schwellenländern ausgerichtet ist.

 

Ziel von AIM ist es, bei beiden Förderschwerpunkten die Chancen auf eine Implementierung der zu erarbeitenden technischen und konzeptionellen Lösungen aus den FuE-Vorhaben in den Partnerländern zu steigern. Die gemeinsame Erarbeitung von anwendungsorientierten, ökonomisch und ökologisch vorteilhaften Lösungen nicht nur durch Wissenschaft und Wirtschaft sondern auch durch Einbeziehung der Regierungsstellen im Partnerland spielt dabei eine entscheidende Rolle. Allerdings ergibt sich beispielsweise aus den erarbeiteten IWRM-Konzepten in vielen Fällen auch die Notwendigkeit erheblicher Infrastrukturinvestitionen etwa zur Wassergewinnung oder Sanitärversorgung. Diese Umsetzung ist jedoch – eventuell mit Ausnahme einzelner Pilotanlagen – kein Bestandteil der Vorhaben. Zudem haben der öffentliche und auch der private Sektor in den betreffenden Ländern oft nicht die Möglichkeit, die entsprechenden Investitionsmittel allein aufzubringen. Das Internationale Büro des BMBF (IB) berät die Verbundprojekte daher beispielsweise im Hinblick auf eine mögliche Umsetzung der FuE-Ergebnisse durch entsprechende Infrastrukturprojekte der Partnerländer, die von bi- oder multilateralen Entwicklungsbanken wie der KfW Entwicklungsbank oder der Asian Development Bank finanziert werden. Auch die Implementierung von FuE-Ergebnissen vor allem durch privatwirtschaftliches Engagement mit Unterstützung durch die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG) sowie mögliche Synergien mit multilateralen Förderprogrammen z.B. der EU oder Vereinten Nationen werden geprüft. Über das BMBF, die zuständigen Fachprojektträger und das IB erfolgt zudem die Unterstützung der Projekte bei der Kontaktaufnahme und Zusammenarbeit mit Sektorministerien, Planungsbehörden und anderen relevanten Regierungseinrichtungen in den jeweiligen Ländern.

 

Ansprechpartner

  • Dr. Andreas Suthhof

    • Fachlicher Ansprechpartner: IWRM
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-1414
    • Faxnummer: +49 228 3821-1444
    • E-Mail-Adresse: andreas.suthhof@dlr.de
  • Stephanie Lorek

    • Fachliche Ansprechpartnerin: CLIENT
    • Heinrich-Kohnen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-1849
    • Faxnummer: +49 228 3821-1444
    • E-Mail-Adresse: stephanie.lorek@dlr.de