West-, Nord- und Südeuropa

Die Zusammenarbeit mit den Ländern Europas hat für Deutschland eine zentrale Bedeutung; sie ist auch bei der Umsetzung der Fachprogramme des BMBF besonders ausgeprägt. Dabei erfolgt die bilaterale Kooperation vorwiegend im multilateralen Rahmen und ist auf die aktive Ausgestaltung des Europäischen Forschungsraumes (EFR) (siehe auch EU-Drittstaatenkooperation) ausgerichtet. Wissenschaftliche Zusammenarbeit im EFR geschieht weitestgehend in direktem Kontakt zwischen Forschern und Forschungseinrichtungen, ohne dass es besonderer, staatlich unterstützter Kontaktanbahnung bedarf.

Ziele der bilateralen Zusammenarbeit sind:
  • den Dialog und Erfahrungsaustausch mit strategisch bedeutsamen Partnern in der Bildungs-, Forschungs- und Innovationspolitik zu pflegen,
  • gemeinsame Maßnahmen zum Auf- und Ausbau internationaler Forschungsallianzen abzustimmen,
  • Fachprogramme und Innovationsstrategien in Europa zu vernetzen,
  • Synergien mit europäischen Partnern bei Forschungskooperationen mit Drittstaaten zu erzielen.

Das Internationale Büro unterstützt den forschungspolitischen sowie wissenschaftlichen Dialog mit West-, Nord- und Südeuropa und beteiligt sich an der Einrichtung gemeinsamer Initiativen in europäischen Organisationen und Programmen. Das IB berichtet fortlaufend über aktuelle Entwicklungen im Rahmen der internationalen Politikberichterstattung.

  • Belgien

    Belgien hatte im 2. Halbjahr 2010 die EU-Ratspräsidentschaft inne. Die Rolle von Innovation, Forschung und Entwicklung für den Aufbau einer nachhaltigen Gesellschaft ist eine der Prioritäten der Präsidentschaft. Die föderale Struktur Belgiens wirkt sich sehr stark auf die Forschungspolitik aus. Mit Deutschland verbindet Belgien enge und nachbarschaftliche Beziehungen. Ein Abkommen auf Regierungsebene zur bilateralen Kooperation im Bereich Wissenschaft und Forschung gibt es zwischen Deutschland und Belgien nicht.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/3937.php)
  • Frankreich

    Frankreich ist unter den EU-Ländern der wichtigste Partner Deutschlands. In vielfältigen Gebieten und auf unterschiedlichsten Ebenen, sei es zwischen den Ministerien, zwischen Forschungs- und Wissenschaftsorganisationen oder in der konkreten Projektzusammenarbeit, werden intensive Kooperationsbeziehungen gepflegt. Zwischen Deutschland und Frankreich haben sich außergewöhnlich umfangreiche wissenschaftlich-technologische Kooperationsbeziehungen entwickelt.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/1013.php)
  • Griechenland

    Für Deutschland und Griechenland ist die bilaterale Forschungskooperation innerhalb Europas ein wichtiges Element nationaler Forschungspolitik. In den letzten Jahren ist zudem in Griechenland vor allem in einigen Gebieten der Grundlagenforschung eine sehr gute Infrastruktur aufgebaut worden. Für deutsche Forscher ist dadurch die Zusammenarbeit auch außerhalb der klassischen Tätigkeitsfelder interessanter geworden.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/1014.php)
  • Großbritannien

    Deutschland und Großbritannien arbeiten sowohl bilateral als auch im Rahmen von internationalen Organisationen eng zusammen. Dies dokumentiert sich in einer Vielzahl von Kontakten und Kooperationen zwischen britischen und deutschen Akteuren auf politischer, wissenschaftlicher, kultureller und wirtschaftlicher Ebene.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/1015.php)
  • Italien

    Deutschland ist der wichtigste Handelpartners Italiens. Aber auch darüber hinaus sind die Beziehungen zu Italien traditionell eng und sehr vielfältig. Die Regierungen und Parlamentarier aus Deutschland und Italien stehen in einem regelmäßigen Meinungsaustausch, der durch zahlreiche Begegnungen im Rahmen internationaler Konferenzen ergänzt wird.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/4534.php)
  • Niederlande

    Forschung, Entwicklung und Innovation spielen in den Niederlanden eine zunehmend wichtige Rolle. In den Bereichen Wissenschaft und Technologie sind die Beziehungen zwischen Deutschland und den Niederlanden nicht formalisiert. Beide Länder pflegen intensive und freundschaftliche Nachbarschaftsbeziehungen, die grenzüberschreitende regionale Zusammenarbeit ist auf vielen Gebieten von großer Bedeutung.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/1021.php)
  • Nordische Länder

    Zu den nordischen Ländern mit ihren ca. 25 Mio. Einwohnern zählen die skandinavischen Königreiche Dänemark, Norwegen und Schweden, die Republiken Finnland und Island sowie die autonomen Gebiete Färöer, Grönland (beide zu Dänemark) und Åland (zu Finnland). Dänemark, Finnland und Schweden gehören der Europäischen Union an. Die fünf Staaten mit den drei autonomen Gebieten sind Mitglieder des 1952 gegründeten Nordischen Rates. Die nordischen Länder spielen in vielfacher Hinsicht eine wichtige Rolle als Partner Deutschlands.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/1024.php)
  • Schweiz

    Die Schweiz ist seit vielen Jahren ein stetiger Partner Deutschlands in der internationalen Zusammenarbeit im Bereich Bildung und Forschung. Dies gilt für die bilaterale Kooperation aber auch für das gemeinsame Handeln auf der europäischen Ebene. Am 28. November 2011 eröffneten Frau Bundesministerin Schavan und Herr Bundesrat Schneider-Ammann in Schaffhausen das Deutsch-Schweizer Innovationsforum „Nachhaltige Mobilität“. Mit diesem Forum wollen beide Länder ihre bilaterale, insbesondere die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Elektromobilität weiter vertiefen und neue Impulse setzen.
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/4559.php)
  • Spanien

    Mit Spanien finden auf der Basis formeller Beziehungen (Rahmenabkommen Wissenschaftliche Forschung und technologische Entwicklung WTZ vom 10.03.1971) bilaterale Treffen des BMBF mit dem Ministerio de Ciencia e Innovación) regelmäßig statt. Fachliche Schwerpunkte der Kooperation mit Spanien bilden die Bereiche, Solarforschung, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) und Biowissenschaften (insbesondere Pflanzenforschung).
    [mehr] (URL: http://www.internationales-buero.de/de/2194.php)

Ansprechpartner

  • Dr. Jörn Sonnenburg

    • IB-Sprecher, Abteilungsleitung: Europa, GUS, Nahost, Afrika
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-1450/1451
    • Faxnummer: +49 228 3821-1444
    • E-Mail-Adresse: joern.sonnenburg@dlr.de
  • Dr. Hans-Peter Niller

    • Gruppenleitung: Europäische Staaten; Fachlicher Ansprechpartner: BeNeLux, nordische Länder, Slowakei, Tschechien
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-1468
    • Faxnummer: +49 228 3821-1444
    • E-Mail-Adresse: hans-peter.niller@dlr.de
  • Dr. Naima Barouk

    • Fachliche Ansprechpartnerin: Frankreich, Portugal, Spanien
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-1418
    • Faxnummer: +49 228 3821-1444
    • E-Mail-Adresse: naima.barouk@dlr.de
  • Dr. Ursula Henze-Schulte

    • Fachliche Anpsrechpartnerin: Großbritannien, Irland, Italien, Schweiz
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-1808
    • Faxnummer: +49 228 3821-1444
    • E-Mail-Adresse: ursula.henze-schulte@dlr.de
  • Christian Schache

    • Fachlicher Ansprechpartner: Bulgarien, Griechenland, Slowenien
    • Heinrich-Konen-Str. 1
    • 53227 Bonn
    • Telefonnummer: +49 228 3821-1465
    • Faxnummer: +49 228 3821-1444
    • E-Mail-Adresse: christian.schache@dlr.de